Musik ist eine Offenbarung, ist das in Klang gesetzte Unsagbare. Das Frühjahrsprogramm 2024 ist jenen Menschen auf der Spur, die in der Musik die Kraft finden, Grenzen zu überwinden, dem Alltag zu entfliehen, die empfundene Freude weiterzugeben, damit wir uns mitreißen lassen können.

 

Kinshasa Symphonie

Montag, 22. April um 19 Uhr

Der Film begleitet einige Musiker des Orchestre Symphonique Kimbanguiste, dem einzigen Symphonieorchester in Zentralafrika, auf deren Weg zum Konzert. Er zeigt ihren harten Alltag, der einem Überlebenskampf gleicht. Die Musiker haben zwei Putsche und einen Krieg überlebt. Doch da ist der unbedingte Wille, dem Leben etwas Schönes abzuringen.

Claus Wischmann, Martin Baer, Deutschland 2010, 95 Minuten, Dokumentarfilm, OmU (Original mit Untertiteln)
Eintritt: 8 Euro/ ermäßigt* 6 Euro

 

Michel Petrucciani – Leben gegen die Zeit

Montag, 29. April um 19 Uhr

„Wenn schon nicht normal, dann wenigstens außergewöhnlich“ – ein Mensch ohne Limit: widersprüchlich, berührend, irritierend. Wenn der Weltklassepianist Petrucciani am Flügel saß und seine Hände über die Klaviatur hämmerten, schien es, als würde die Musik seinen Schmerz betäuben. Sein kleiner, zerbrechlicher Körper, gezeichnet von der Glasknochenkrankheit, und der Jazz waren eins. Petrucciani wurde nur 36 Jahre alt.

Michael Radford, D/F/I 2011, 99 Minuten
Eintritt: 8 Euro/ ermäßigt* 6 Euro

 

Inside Llewyn Davis

Montag, 6. Mai um 19 Uhr

Inside Llewyn Davis erzählt aus dem Leben des Folkmusikers Llewyn Davis, der zwar begabt ist, aber sich und einem möglichen Erfolg immer wieder selbst im Weg steht. Lassen Sie sich von den Coen-Brüdern und dem ihnen eigenen Humor in die New Yorker Musikszene der 60er Jahre ziehen.

Ethan und Joel Coen, USA 2013, 105 Minuten
Eintritt: 8 Euro/ ermäßigt* 6 Euro

 

Crescendo – #makemusicnotwar

Montag, 13. Mai um 19 Uhr

Bei einem Gipfeltreffen zwischen Israel und Palästina soll ein Jugendorchester auftreten, in dem junge Israelis und Palästinenser gemeinsam musizieren und beweisen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist. Inspiriert von Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra schildert dieses hochaktuelle Drama die Schwierigkeiten der beiden Gruppen, gemeinsam in einem Orchester zu spielen. Der Hass scheint unüberwindbar. Hat Musik wirklich die Macht, die tiefsten Gräben zu überwinden?

Dror Zahavi, Deutschland 2019, 102 Minuten
Eintritt: 8 Euro/ ermäßigt* 6 Euro

 


*Ermäßigung für Schüler*innen & Student*innen, KulturPackt-Mitglieder, Menschen mit Behinderung und Begleitpersonen

Filmauswahl und Leitung: Beatrix Feuchtenberger, Annette Weigel, Karola Weigel, Sabine Dreibholz, Wolfgang Schmidt

Das Filmforum wird veranstaltet vom KulturPackt und dem KuK

Unterstützt von der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken.